Mit dem Bootsbau in der Familie Struck hat Robert Struck  (1899-1985) begonnen.

In einem sehr jungen Alter, genau als er 22 Jahre alt war, hat er sein erstes Boot gebaut. Da der Fischerberuf damals den Hauptverdienst in der Kaschubei brachte, war es in den damaligen Zeiten ein Muss ein Boot zu besitzen. Deshalb wurde Robert Struck nicht nur Fischer sondern auch Bootsbauer.

Die Boote, die Robert meistens gebaut hat wurden mit Paddeln und Segeln angetrieben. Um mit der Zeit Verbrennungsmotoren einbauen zu können, musste man die Konstruktion der Boote verändern.

Als Robert Struck 39 Jahre alt war, baute er, zusammen mit seinem Bruder einen 19-Meter großen Kutter, der die Nr. Bór-52 und den Namen „Stern des Meeres” [Gwiazda Morza“] trug. Antoni  Konkel  beschrieb in seinem Buch „Jahrbuch der Halbinsel Hela“ [„Rocznik Helski”] Nr.  I/ 2000 so die Geschichte des Bootbauers  Robert  Struck :   … (Artikel, Fotos mit Frauen auf dem Umschlag) 

 


Juliusz Struck (1933-2016), Sohn von Robert..

Eine von mehreren Beschäftigungen des jungen Knaben war die Hilfe dem Vater bei dem Bau der Boote.

Auf diese Art und Weise praktizierte und entwickelte er gleichzeitig seine Kenntnisse im Bootsbau, wodurch er Erfahrung bei dieser sehr schwierigen Arbeit, die große Geduld erfordert, erwarb.

Eine der beliebtesten Redensarten von Juliusz Struck war: „… bei dieser Arbeit muss man eine benediktinische Geduld  vorweisen.“

Im Jahr 1958 nahm er im Alter von 25 Jahren zusammen mit seinem Onkel Brunon Konkel am Bau eines 16-Meter langen Kutters teil (2 Fotos).

Im Jahre 1962 begann Juliusz Struck mit seinem selbständigen Bootsbau. Seine Werkstatt befand sich in einer Garage seines Hauses.

Seit dieser Zeit beschäftigte er sich abwechselnd mit dem Bootsbau und der Fischerei.

Er baute Motorboote mit einer Panzer-Methode – Klinkerbauweise (Überlappung) und auf Kraweelbauweise. Im Sommer baute er größere Boote auf seinem Hof. (Fotos)

Im Jahre 1989 begann er mit seinen Söhnen Piotr und Jacek den Bau einer Werkstatt, die ihm zum Boote bauen diesen sollte.

In dieser Werkstatt entstehen weitere Wasserfahrzeuge, die den Fischern als Arbeitsplatz dienen.

In dem Buch unter dem Titel „Polnischer volkstümlicher Bootsbau des XX. Jahrhunderts“ [„ Polskie  Szkutnictwo  Ludowe  XX  wieku”]  nennt der Autor Jerzy  Litwin - Juliusz  Struck – den volkstümlichen Bootsbauer.

 

 

 

 


Jacek Struck (1967r.), Sohn von Juliusz.

Er gehört zur dritten Generation der Familie Struck, die sich mit dem hölzernen traditionellen Bootsbau beschäftigt.

Von Kindheit an war er immer in der Werkstatt anwesend.

Er half mit größerem oder kleinerem Engagement  seinem Vater bei der Arbeit.

Seine Ausbildung machte er als Tischler, er arbeitete jedoch eine kurze Zeit in diesem Beruf.

In der neu gebauten Bootsbauwerkstatt begann er im Jahre 1992 seine Arbeit als Bootsbauer.

Gemeinsam mit seinem Vater stellte er Fischer- und touristische Boote her. Er entschloss sich die Familientradition fortzuführen, indem er zum Bau der Boote, die mit Paddeln und Segeln angetrieben werden und zum Vorbild die alte Pomeranka haben, zurückkehrte.

Struck-Boat - Jacek Struck
84-140 Jastarnia
ul. Mickiewicza 22
email: info@struckboat.pl

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